Olympiastützpunkt Rhein-NeckarOlympiastützpunkt Rheinland-Pfalz / SaarlandSportregion Rhein Neckar

Nur noch

...bis zur Eröffnung der Olympischen Spiele 2012




Lippok, Rapp und Heintz sichern sich Olympiaticket

14. Mai 2012
 
Bei den Deutschen Meisterschaften im Schwimmen lösten gleich zwei Mitglieder des Team London der Metropolregion Rhein-Neckar die Fahrkarte nach London. Silke Lippok sicherte sich mit Gold über die 200 Meter Freistil den Olympiastartplatz, Clemens Rapp holte sich ebenfalls über diese Strecke die Olympianorm.
Mit der Olympiaqualifikation über die 200 Meter Lagen darf das Team zudem ein weiteres Mitglied begrüßen: Philipp Heintz vom SV Mannheim erkämpfte sich in einem packenden Wettkampf hauchdünn das Ticket nach London.
 
Allen Schwimmern herzlichen Glückwunsch und für die Europameisterschaft in der nächsten Woche viel Erfolg!




Lisa Ryzih schafft Olympianorm

14. Mai 2012
 
Lisa Ryzih überflog bei den Pfalzmeisterschaften die Olympianorm von 4,55m. Im zweiten Versuch hakte die EM-Bronzemedaillengewinnerin von 2010 die Norm überglücklich ab. Die Erinnerung an die Europameisterschaft in Barcelona müsste der jungen Stabhochspringerin auch das nötige Selbstvertrauen gebracht haben die Leistung der Olympianorm zu schaffen. Denn damals überflog die Ludwigshafenerin die 4,65m. Im letzten Jahr bestätigte sie diese Höhe bei der Hallen DM in Leipzig ein weiteres Mal in einem offiziellen Wettkampf. 
Kleiner Wermutstropfen: Lisa ist nicht die einzige Stabhochspringerin die an diesem Wochenende die Olympianorm geknackt hat. Ihre Konkurrentin Silke Spiegelburg erreichte schon einen Tag eher, beim Wettkampf in Doha (Katar) die Norm mit 4,57 Meter. 




Marc Schuh gewinnt im Olympiastadion

11. Mai 2012
 
Am vergangenen Samstag wurde das neue Londoner Olympia Stadion von Sir Sebastian Coe eröffnet. Nur drei Tage später bot sich  Rollstuhlsprinter Marc Schuh mit den „Prepares Series“ des Britischen Leichtathletik-Verbandes die Möglichkeit zu einem ersten Test der olympischen Stätten. 
 
Bei kühlen Temperaturen gewann der 22-jährige Physikstudent seinen 100m-Vorlauf in 14,59 Sekunden und musste im Finale nur dem Weltrekordhalter Leo-Pekka Tähti mit 14,32 zu 14,55 Sekunden den Vortritt lassen.
 
Über die Stadionrunde traf Marc Schuh dann auf den Ex-Europarekordler über 400m, den Briten David Weir. Mit 48,44 Sekunden distanzierte Schuh die britische Medaillenhoffnung um mehr als eine Sekunde und erzielte eine neue Saisonbestzeit. 
 
Marc zog eine sehr positive Bilanz des Wettkampfs: „Im Hinblick auf die Paralympics im September war dieser Kurztrip nach London von größter Bedeutung. Ich kenne nun das Stadion, die Aufwärmanlagen, die langen Wege vom Parkplatz ins Stadion und kann mich darauf bereits jetzt einstellen.“ 
 




Olympia-Aus für Lydia Haase

10. Mai 2012
 
Der Hockey-Bundestrainer der Frauen, Michael Behrmann, gab gestern seinen von 27 auf 22 Athletinnen verkleinerten vorläufigen Olympiakader bekannt. 
Unter den fünf Streichkandidatinnen befindet sich leider auch Lydia Haase vom Team London der Metropolregion Rhein-Neckar.
„Sie haben alle unglaublich gut mitgezogen, richtig Gas gegeben und uns diese Entscheidung sehr, sehr schwer gemacht“, so der Bundestrainer. 
 
Mit den 22 Athletinnen wird der Bundestrainer nun den dreitägigen Arbeitslehrgang in der kommenden Woche in Hamburg bestreiten. 18 Spielerinnen fliegen dann vom 5. bis 10. Juni mit zum London Cup. Für die nachfolgenden zwei Test-Länderspiele gegen den späteren Olympia-Gruppengegner Australien ebenfalls in London (11.-13. Juni) werden vier Spielerinnen nach Hause fliegen und den Vieren Platz machen, die den London Cup nicht mitspielen.
Erst dann will Behrmann seine Nominierungsvorschläge für die 16 Olympiafahrerinnen, die zwei P-Akkreditierten und zwei Trainingsspielerinnen machen, die dann als 20er Gruppe alle weiteren Olympia-Vorbereitungen bestreiten.  Quelle: Deutscher Hockey-Bund
 
Wir wünschen Lydia alles Gute und die mentale Kraft sich ein neues Ziel zu stecken. 
Wir hätten da schon eine Idee: Rio 2016!
 




Elisabeth Seitz - EM-Absage

08. Mai 2012
 
Schlechte Nachrichten aus dem deutschen EM-Lager: Elisabeth Seitz musste am Montag (07.05.2012) das Training im Vorfeld der Europameisterschaften in Brüssel (BEL) aufgrund von Rückenbeschwerden abbrechen. 
 
Die 18-jährige Mannheimerin leidet an muskulären Beschwerden, die laut Teamarzt Dr. Rainer Eckhardt ausgelöst wurden durch die vorherige Verletzung des linken Fußes. Eine Teilnahme an den Titelkämpfen ist damit für die Vize-Europameisterin nicht möglich.
„Wir wollen mit Blick auf die Vorbrereitung für die Olympischen Spiele in London nichts riskieren und haben daher den Start abgesagt. Die Rückenmuskulatur soll sich nun erstmal in den kommenden Tagen beruhigen. Wir sind zuversichtlich, dass sie danach das Training wieder aufnehmen kann“, sagte Cheftrainerin Ulla Koch. Für Seitz wird die Stuttgarterin Pia Tolle kurzfristig in das Team berufen und wird entsprechend in der belgischen Hauptstadt schon am Dienstag im Podiumstraining an den Start gehen.
Quelle: Deutscher Turner-Bund
 




Matthias Witthaus ist Rekordnationalspieler

08. Mai 2012
 
Seit Samstag ist Matthias Witthaus Rekord-Nationalspieler. Unglaubliche 350 Spiele im Nationaltrikot hat der 29-Jährige nun auf seinem Konto. Damit löste er den bisherigen Rekordhalter Philipp Crone (349 Spiele) an der Spitze der ewigen Einsatzliste ab.
Typisch für "Witti": er macht daraus kein großes Tamtam. Im Interview mit dem Deutschen Hockey-Bund stellte er heraus, erleichtert zu sein die Marke geknackt zu haben, denn "dann kann ich mich jetzt ganz auf Olympia konzentrieren und werde nicht ständig gefragt, wann es soweit ist."
Klar gab er zu, sich über die Auszeichnung zu freue, fügte aber schmunzelnd hinzu:
"Es wird an Bedeutung gewinnen, je älter ich werde. Irgendwann werde ich es meinen Kindern erzählen und dann ist es etwas Tolles!"
Doch vielleicht wird es nicht das Einzige sein, was er seinen Kindern über das Jahr 2012 erzählen kann. Denn Matthias Witthaus hat die Chance bei seinen vierten Olympischen Spielen die dritte olympische Medaille zu holen. Und wer weiß, vielleicht reicht es sogar zur Verteidigung des Olympiasieges von Peking 2008. Auch dies wäre für Deutschland und Matthias Witthaus geschichtsträchtig. 
 
Matthias Witthaus zahlreiche Erfolge - siehe Portrait
 




Auszeichnung Anzeige des Monats

07. Mai 2012 
 
Nicht nur sportlich macht das Team London der Metropolregion Rhein-Neckar auf sich aufmerksam.
Im Reiss-Engelhorn-Museum in Mannheim wurden die Fördergesellschaft OSP Rhein-Neckar e.V. als Auftraggeber und Caren Sonn-Welz als Grafikerin für ihre Anzeige des Monats Februar 2011 im Mannheimer Morgen ausgezeichnet.
Geschäftsführer des Team Londons der Metropolregion Rhein-Neckar, Christoph Steinbach, bedankte sich bei den Lesern und natürlich ganz herzlich bei Caren Sonn-Welz für die Gestaltung des Anzeigenmotivs "Weltklasse aus unserer Region".
Hockey-Olympiasiegerin Fanny Rinne war ebenfalls bei der Auszeichnung vertreten, sie bildete sozusagen die Brücke von den Athleten zum Marketing. Die "Ur-Mannheimerin" arbeitet im Mannheimer Stadtmarketing und ist Mitglied des Team London der MRN.
 
 
Herzlichen Glückwunsch!    
 




Weltcupsieg für Deutschland-Achter mit Filipp Adamski

07. Mai 2012
 
Was für ein Auftakt in die Olympia-Saison: Der Deutschland-Achter siegt beim Weltcup in Belgrad und wehrt den aggressiven entschlossenen Angriff der Briten souverän ab. „Das war ein richtiger Knaller, ein ganz schön hartes Rennen“, sagte Bundestrainer Ralf Holtmeyer und fühlte sich bestätigt: „Die Engländer haben ja ihren Achter verstärkt, ich habe damit gerechnet, dass sie es mal offensiv versuchen.“
 
Im Gegensatz zu den Rennen in den Vorjahren ließen die Engländer das deutsche Paradeboot, das zuletzt dreimal in Folge Weltmeister geworden war, diesmal nicht enteilen. Bis zur Streckenhälfte bei 1.000 Metern waren die beiden konkurrierenden Achter gleichauf, dann setzte sich die Crew um Schlagmann Kristof Wilke souverän ab und kam mit einer Länge Vorsprung ins Ziel. „Das war eine ungewohnte Situation, aber wir haben sie gemeistert“, freute sich Wilke, der ergänzte: „Wir haben ein Zeichen gesetzt und gemerkt, dass die anderen nicht schlafen.“ Er meinte damit nicht nur die Briten, sondern auch den holländischen Achter, der knapp dahinter Dritter wurde.
 
Quelle: www.deutschlandachter.de
 




Marc Schuh trainiert mit Kindern von BBBS

02. Mai 2012
 
Zu einer ganz besonderen Trainingsstunde trafen sich zehn Kinder des Tandem-Programms von Big Brothers Big Sisters in der Halle des Olympiastützpunktes mit Marc Schuh. Der Rennrollstuhlfsprinter ist Weltranglistenerster und Europarekordhalter im 400-Meter-Sprint und zählt zu den Favoriten der bevorstehenden Paralympics in London. 
 
Umso begeisterter waren die Kinder, dass der Sportler ihnen allein über zwei Stunden seiner kostbaren Trainingszeit schenkte. Die meisten Kinder hatten zuvor noch nie in einem Rollstuhl gesessen und staunten nicht schlecht, als der Profi flink auf seinem eigens für ihn angefertigten Rollstuhl sogar freihändig Kurven fahren konnte. Andere hatten bereits Erfahrung, sowie die dreizehnjährige Maxi, die auch im Alltag auf einen Rollstuhl angewiesen ist und die nun den anderen Kindern einiges voraus hatte. „Einfach drauf los und selbst ausprobieren“ ermunterte der Spitzensportler Schuh die anderen Kinder. 
Und Pavel, der sich anfangs gar nicht traute, wollte den Rollstuhl schließlich gar nicht mehr hergeben. Neben einem Rollstuhlparcours standen auch ein Staffelfahren und ein Wettrennen gegen Marc Schuh persönlich auf dem Programm. Zum Abschluss bedankten sich alle Kinder mit einem lautstarken „Danke Marc!“ und „Viel Glück!“ Das kann der Sportler bei den Paralympics in London sicher gut gebrauchen. 

Die Veranstaltung wurde unterstützt vom Reha-Team Rhein Neckar, die während der Aktion Rollstühle für die Kinder zur Verfügung stellten, und dem Olympiastützpunkt Rhein-Neckar, ohne die diese tolle Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.
 




Kanutinnen im vorläufigen Olympiateam

30. April 2012
Am Wochenende fand die abschließende nationale Qualifikation im Kanurennsport in Duisburg statt.
Carolin Leonhardt und Silke Hörmann zeigten in allen drei Wettbewerben konstant gute Leistungen.
Mit zweimal Platz vier über 500 Meter und einem 6. Rang über die 200m sicherte sich die Mannheimerin Carolin Leonhardt genauso ein Platz im vorläufigen Olympiateam des Deutschen Kanuverbands wie Silke Hörmann. Der Karlsruherin gelangen die Plätze vier, fünf und sechs (200, 2x 500m).
 
 
Wegen einer Erkrankung konnte Nicole Reinhardt abermals nicht an den Start gehen. Nach den normalen Statuten wäre damit ihre Chance auf Olympia vorbei. Der DKV hat jedoch beschlossen, der Weltmeisterin im Einerkajak des vergangenen Jahres, die Möglichkeit auf ein Olympia-Ticket bei den kommenden World Cups in Posen (18.-20.Mai) und Duisburg (25.-27.Mai) zu gewähren. 
 
Für alle drei Kanutinnen des Team Londons der Metropolregion Rhein-Neckar bedeutet dies, dass sie die erste Hürde zwar geschafft haben, aber der internationale Beweis noch erfolgen muss. 
Ende Mai nach dem World Cup in Duisburg wird der DKV dann sein endgültiges Olympiateam benennen.




Olympia-Countdown der Gewichtheber!

26. April 2012
 
Der Black Forest-Cup, die finale Olympia-Qualifikation 2012 im Gewichtheben findet am 09. Juni in Heidelberg statt. Damit geht die Operation „Working on a dream - London 2012 - Wir schaffen das!“ in ihre Schlussphase.
 
Nach einer turbulenten und spannenden Olympiaqualifikationsphase 2011 bei den Männern, bedingt durch den Ausfall von Leistungsträgern wie Matthias Steiner oder Jürgen Spieß, gelang dem BVDG dank hervorragender Teamleistung am Ende die Sensation: Die deutschen Gewichtheber sicherten sich 3 Olympiastartplätze bei den Männern und 2 bei den Damen.
 
Nachdem bei den Frauen feststeht, dass Julia Rohde und Christin Ulrich vom BVDG für die Olympischen Spiele nominiert werden, müssen die Männer am 9. Juni in Heidelberg noch um die Olympia-Qualifikation kämpfen. Das bedeutet, dass an diesem Tag Spitzenleistungen, Spannung und Dramatik zu erwarten sind, was einen echten Vorgeschmack auf London gibt.
 
 
Neben den Top-Athleten aus Deutschland - allen voran der Olympiasieger Matthias Steiner, Europameister 2012 Tom Schwarzbach, Europameister 2009 Jürgen Spieß und Vize-Europameister 2009 Almir Velagic werden auch alle anderen Gewichtheber der Nationalmannschaft die Möglichkeit nutzen, sich für London zu qualifizieren. Darüber hinaus bestreiten weitere Olympiakandidaten aus Frankreich und Spanien ihren finalen vorolympischen Wettkampf in Heidelberg und hoffen auf den Turniersieg beim Black Forest-Cup.
Der sportliche Part gipfelt dann in dem finalen Olympia-Nominierungsvorschlag des BVDG an den DOSB.
 
Im Anschluss an den Wettkampf dürfen sich alle Teilnehmer auf ein „Get together“ freuen.
Lassen sie sich diese außergewöhnliche Veranstaltung nicht entgehen und wenden Sie sich gerne an den Bundesverband Deutscher Gewichtheber bei Fragen und Anregungen (www.bvdg-online.com). Eintrittskarten werden über (www.eventim.de) angeboten.
Wir freuen uns auf Sie! Working on a dream – London 2012 - Wir schaffen das!
 




Alexandra Engelhardt löst Olympiaticket

23. April 2012
 
Die Ringerin Alexandra Engelhardt (48 kg/KSG Ludwigshafen) erreichte am Sonntagnachmittag beim Olympia-Qualifikationsturnier in Sofia (BUL) das Finale. Damit löste die EM-Dritte, die Fahrkarte nach London 2012, die es für die beiden Finalisten jeder Gewichtsklasse gab. Ausschlaggebend war der Schultersieg im Halbfinale gegen Sarianne Savola (Finnland).
 
Gleich zum Auftakt des letzten Kampftages hatte Alexandra Engelhardt Liliana Costa Dos Santos (Portugal) souverän in 2:0 Runden bezwungen und auch im Viertelfinale Henriette Slattum (Norwegen) keine Chance gelassen. Gegen Sarianne Savola (Finnland) gelang der DRB-Starterin ein Schultersieg in Runde eins. Damit stand Alexandra Engelhardt im Finale der Polin Iwona Matkowska gegenüber, gegen die sie in 0:2 Runden unterlag.
 
"Da war die Spannung natürlich auch etwas raus, wichtig war der Sieg im Halbfinale, mit dem das wichtige Olympiaticket gelöst wurde", so auch ein 'gelöster Frauen-Bundestrainer Jörg Helmdach, dem damit ein großer Stein vom Herzen fiel. Es war sehr schwer, das Gewichtslimit zu schaffen, da haben sich der ganze Trainerstab und auch viele Sportler um mich gekümmert und mir geholfen", bedankte sich Alexandra Engelhardt beim gesamten DRB-Team.
 
Marcel Ewald verpasst erste Chance
Marcel Ewald (55 kg/SV Weingarten) erreichte am ersten Wettkampftag des Olympia-Qualifikationsturnieres in Sofia (BUL) das Halbfinale. Ein Sieg dort - und der damit verbundene Einzug ins Finale hätte für ihn das Olympia-Ticket bedeutet. Doch es sollte nicht sein, Marcel Ewald unterlag dem Georgier Wladimer Khinchegaschwili in 0:2 Runden.
Im Kampf um Platz drei musste der Weingartener dann sogar aufgeben, da ihn eine Leistenverletzung zu sehr plagte.
 
Die Niederlage bedeutet noch nicht das Aus für Olympia. Marcel wird noch zwei Chancen im Kampf um die Teilnahme in London wahrnehmen. 
Schon am kommenden Wochenende hat er die Möglichkeit in Taiyan/China das Ticket zu lösen. Sollte ihm dies auch nicht glücken, besteht vom 02.-06. Mai in Helsinki die letzte Chance die Qualifikation für die Olympischen Spiele klar zu machen. 
Quelle: DRB
 
 
Wir drücken Marcel die Daumen!
 
 




Hockeydamen ohne Niederlage gegen Großbritannien

23. April 2012
 
Am Sonntag konnte der deutsche Damen-Olympiakader, mit unseren drei Teammitgliedern Lydia & Mandy Haase, sowie Fanny Rinne, in Bisham Abbey die Serie gegen Olympia-Gastgeber Großbritannien erfolgreich abschließen. Nach dem 4:3 am Donnerstag und dem 2:2 am Samstag im späteren Olympiastadion gewann das DHB-Team das dritte Match, das wieder im Leistungszentrum des britischen Hockeys in Bisham Abbey ausgetragen wurde, letztlich klar mit 3:0. 
Als nächstes wird der vorläufige Olympiakader der Damen am 08. & 09. Mai zwei Länderspiele in Hamburg gegen Korea bestreiten. Quelle: DHB
 
 
 




Filip Adamski zurück im Achter

20. April 2012
 
Der Deutschlandachter geht nahezu unverändert in die Olympia-Saison. Bundestrainer Ralf Holtmeyer gab bei der Präsentation des Deutschlandachters 2012 im Ruderleistungszentrum Dortmund ein deutliches Signal: "Unser Ziel ist: Go for Gold. Nach drei Weltmeister-Titeln wollen wir jetzt mehr und bei Olympia richtig angreifen."
 

Der in diesem Olympiazyklus auf der 2.000-Meter-Strecke ungeschlagene dreifache Weltmeister geht beim Weltcup in Belgrad (04.-06. Mai 2012) mit einer Veränderung an den Start: Filip Adamski, der schon 2009 mit dem Deutschlandachter Weltmeister wurde, übernimmt den Platz von Gregor Hauffe. 
"Ich habe mich für den Stärkeren entschieden. Bei ähnlicher Bootsleistung ist Filip Adamski physisch deutlich leistungsstärker. Er hat im Winter einen großen Sprung gemacht", begründete Holtmeyer seine Entscheidung. Ihren Platz im Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes behalten im Vergleich zum Vorjahr Kristof Wilke, Florian Mennigen, Lukas Müller, Richard Schmidt, Eric Johannesen, Maximilian Reinelt, Andreas Kuffner und Steuermann Martin Sauer. Die Position des Schlagmanns behält Kristof Wilke. 
 

"Wichtig ist, dass wir uns jetzt voll auf das Großboot konzentrieren und jeden Tag als konsequente Aufgabe betrachten. Denn die Konkurrenz ist stark, insbesondere die Engländer, die als Gastgeber für mich Favorit auf Olympia-Gold sind", sagte Holtmeyer. Neben Großbritannien stehen in Kanada (Titelverteidiger), Australien, den Niederlanden, Polen und der Ukraine die Konkurrenten des Deutschlandachters bei Olympia auf dem Lake Dorney in Eton fest. Der achte Startplatz wird Mitte Juni bei der Qualifikationsregatta in Luzern ausgefahren.
Quelle: DRV
 




Denis Makarov verlässt das Team

19. April 2012
 
Das Daumendrücken hat leider nicht geholfen. Nach seinem Eröffnungssieg beim Olympia-Qualifikationsturnier in Trabzon/Türkei, folgte für Denis Makarov (bis 56kg) leider im Viertelfinale eine deutliche Niederlage gegen Magomed Abdulhamidov (AZE) 04:13.
Damit ist die letzte Chance sich ein Olympiaticket zu sichern vertan. Das Team London der Metropolregion Rhein-Neckar reduziert sich somit vorläufig auf 32 Athleten.
 
Wir wünschen Denis alles Gute für die Zukunft und blicken mit ihm in Richtung Rio 2016




Rollstuhlparcours mit Marc Schuh

19. April 2012
 
Marc Schuh, Deutschlands und zugleich europaweiter paralympischer Rekordhalter im Rennrollstuhlfahren, lädt die Kinder und ihre Mentoren von Big Brothers Big Sisters Deutschland zum gemeinsamen Erleben eines Rollstuhlparcours in der Halle des Olympiastützpunktes Rhein-Neckar ein. Der Spitzensportler möchte den Kindern an diesem Nachmittag ermöglichen, das Rollstuhlfahren auszuprobieren und auf spielerische Art und Weise ein Gefühl für den Umgang mit einem Rollstuhl zu bekommen.
 
Die Aktion findet am 27. April 2012 ab 16:00 Uhr im Olympiastützpunkt Rhein-Neckar statt. 
 
 




Matthias Steiner holt EM-Silber & Olympiaticket

16. April 2012
 

Es war ein Comeback wie aus dem Bilderbuch. Nachdem Matthias Steiner seine erste Rückkehr auf die Heberbühne Mitte März kurzfristig wegen eines Magen-Darm-Infekts absagen musste, schaffte er bei der Europameisterschaft in Antalya mit Silber eine sensationelle Rückkehr.

 

424 Kilogramm standen am Ende im olympischen Zweikampf für ihn zu Buche. Dies waren 25 Kilo mehr als die Olympianorm fordert. 

Mit 190 Kilo im Reißen und 234 Kilo im Stoßen sicherte sich Matthias die EM-Silbermedaille. Nur der Russe Russland Albegow (429 Kilo) war an diesem Tag stärker. 

 

Seine Freude über den gelungen Wettkampf brachte Matthias Steiner nach den gestandenen 234 Kilo im Stoßen mit einem ganz eigenen Gruß zum Ausdruck: Er küsste sein linkes Knie! 

Ein Einriss der Quadrizeps-Sehne hatte ihn monatelang außer Gefecht gesetzt. Steiner konnte erst im Januar wieder richtig ins Training einsteigen. 

Nach EM-Silber freute er sich am ARD-Mikrofon: "Ich fühle mich sehr gut. Ich war an Gold dran. Es war ein sehr, sehr guter Wettkampf."

 

Damit sind schon drei Gewichtheber/innen des Team London der Metropolregion sicher für Olympia qualifiziert. Neben Steiner konnten sich auch Christin Ulrich und Julia Rhode in der Türkei das Ticket für London sichern.

 




Auch Ulrich mit Olympianorm

11. April 2012
 
Mit einem hervorragenden 5. Platz und 203 erreichten Kilogramm im Olympischen Zweikampf beendete Christin Ulrich ihren Wettkampf bei der EM in Antalya (TUR). Nach misslungenem Anfangsversuch mit 88 kg im Reißen fand Christin anschließend gut in den Wettkampf, bewältigte die Startlast im zweiten Versuch mit Bravour und stellte dabei die deutsche Rekordlast von 90 kg im dritten Versuch ein.
 
In ihrer Paradedisziplin - dem Stoßen - begann sie mit 110 kg und ließ souveräne 113 kg im zweiten Versuch folgen. Im dritten Versuch bot sich ihr die Chance, mit 116 Kilogramm vorne im Klassement mitzukämpfen, weshalb sie diese Last auch auflegen ließ. Aufgrund einer Jury-Unterbrechung wurde sie von der Wettkampfhantel zurückgeholt, wodurch ihre Konzentration stark beeinträchtigt wurde. Deshalb konnte sie diesen Versuch im erneuten Angang nicht gültig gestalten.
 
Mit neuen deutschen Rekorden im Stoßen und im Zweikampf überbot sie die Olympianorm um vier Kilogramm (203 kg) und präsentierte sich in ihrer ersten A-Gruppen-Veranstaltung bei den Frauen in einer neuen Qualität.
(Quelle: BVDG)
 




Julia Rohde schafft Olympianorm

10. April 2012
 
Julia Rohde konnte ihre EM-Medaille aus dem Vorjahr leider nicht wiederholen. Im türkischen Antalya kämpfte sie in der Klasse bis 53 Kilogramm.
Mit 192 Kilogramm im olympischen Zweikampf (Reißen 87 / Stoßen 105) kam sie ihrer persönlichen Bestleistung (193 Kilogramm) ganz nahe. Doch zu EM-Bronze wie im letzten Jahr reichte es ihr, trotz Steigerung von fünf Kilogramm gegenüber des Vorjahresergebnisses (187 kg), nicht.
 
Dennoch hat Julia erst einmal Grund zur Freude, denn die Olympianorm von 188 Kilo in ihrer Gewichtsklasse hat sie mit dem EM-Ergebnis geschafft. Was diese Normerfüllung wert ist, kommt noch auf die interne Konkurrenz an. Die deutschen Gewichtheberinnen können nur zwei Athletinnen nach London entsenden. 
 
Erfüllen mehrere Sportlerinnen die Qualifikationsleistung, bekommt die Athletin den Vorrang, deren Differenz ihrer Zweikampfleistung zur Olympianorm ihrer Gewichtsklasse bei Übererfüllung größer ist.
Ist die Differenz gleich, erhält die Sportlerin den Vorrang, die zur letzten Qualifikationsweltmeisterschaft die bessere Platzierung hatte. Ist diese auch gleich, wird die Platzierung zur WM 2010 herangezogen.
 




Team London setzt Zeichen

03. April 2012
 
Bild: You are the Champions
 
Eine große Delegation des Team London der Metropolregion Rhein-Neckar zeigte Flagge und bedankte sich bei 9.000 geladenen, ehrenamtlichen Helfern in der SAP Arena.
 
Die Sportregion Rhein Neckar lud am vergangenen Samstag ehrenamtliche Helfer aus 2.800 Sportvereinen der Region ein, um sich bei ihnen für ihre unentgeltliche Arbeit in den Vereinen zu bedanken.
 
Der Abend fand unter dem Motto "You are the Champions" statt. 
Zehn Athleten des Team Londons der MRN ließen es sich nicht nehmen um sich ganz persönlich zu bedanken. Begleitet mit einem großen Plakat setzten sie auf der Bühne ein Zeichen. Auch in Worten unterstrichen die Athleten, dass man Leistungssport nicht ohne Ehrenamtliche betreiben kann. Elisabeth Seitz berichtete in einem Interview, dass sie von Beginn ihres Sportlerlebens durch Ehrenamtliche unterstütz wurde, "sei es im Wettkampf oder im Training, überall sind Leute ehrenamtlich tätig und bringen Dinge auf die Beine die ohne sie nicht gehen würden."
 
Ein kleiner Einblick in die Veranstaltung:
http://mediawebtv.de/frontend_dev.php/video/You-are-the-Champions%2521-SAP-Arena-Mannheim/618dcf60df43867810c558171fa7c01d
 




Sebastian Junk verstärkt das Team

29. März 2012
 
120 Tage bleiben bis zum Start der Olympischen Spiele in London. Das Team London der Metropolregion Rhein-Neckar hat das Ziel mit 30 Athleten auf der Insel vertreten zu sein. Bisher umfasste das Olympiateam 32 Sportlerinnen und Sportler aus 16 verschiedenen Sportarten.
 
Mit Sebastian Junk, Paralympischer Judoka, stocken die Verantwortlichen des Teams die Zahl nun auf 33 Athleten auf. Für Geschäftsführer Christoph Steinbach ein logischer Schritt: „Sebastian ist aufgrund seiner kürzlich erzielten Erfolge in der Weltrangliste weiter vorgerückt und hat sich somit, laut Jean Claude Prieur, IBSA Judo Präsident, für die Paralympischen Spiele qualifiziert!“
 
Der 28-Jährige Mannheimer ist, was die Paralympics angeht, ein „alter Hase“. London wären, nach Sydney, Athen und Peking, seine vierten Paralympischen Spiele. Aus Athen kehrte der B.A. Student Soziale Arbeit & Sozialpädagogik sogar mit einer Bronzemedaille zurück in die Heimat. Somit stellt der Sehbehinderte Judoka eine echte Verstärkung des Teams dar. Mit Matthias Krieger und dem kürzlich aufgenommenen Oliver Upmann bildet Junk das Judotrio für die Metropolregion Rhein-Neckar.
 
Weitere Paralympische Teilnehmer des Team Londons der MRN könnten Hanne Brenner (Para- Equestrian) und Marc Schuh (Rollstuhlsprint) sein. Für beide steht zwar die endgültige Nominierung noch aus, mit ihren Erfolgen 2011 sollte dies jedoch nur noch reine Formsache sein.
 




Elisabeth Seitz gewinnt ersten Weltcup

27. März 2012
 
Besser hätte Elisabeth  Seitz nicht ins Olympiajahr starten können. Beim "Turnier der Meister" erkämpfte sich die Mannheimerin am Stufenbarren ihren ersten Weltcupsieg in ihrer Karriere.
In der ausverkauften Lausitz-Arena zeigte die Gymnasiastin eine fehlerlose Darbietung. Nachdem Elli jedoch als vierte Turnerin ins Finale musste, hieß es ein wenig zittern. Doch sowohl die Olympiasiegerin He Kexin (China) als auch die zweitplatzierte Celine Van Gerner (Niederlande) konnten ihr den Sieg in Cottbus nicht mehr nehmen.
 




Team London der Metropolregion Rhein-Neckar
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